Yaki-Nori-Blätter muss man rösten.
Warum das Ganze? Ungeröstete Nori-Blätter schmecken
zu algig und werden zäh und matschig, wenn man sie
roh verwendet. Außerdem bekommen sie sonst nicht
die kräftige dunkelgrüne Farbe und schmecken
auch recht fischig.
Um den richtigen Dreh für das Rösten
herauszubekommen, werden am Anfang eine Menge Nori-Blätter
draufgehen. Wenn man Sie zu lange röstet, verkohlen
sie wie Pergamentpapier. Aber es dauert nicht lange und
man hat es im Griff.
Röst-Variante 1:
Ofen vorheizen (220°C) und die Nori-Blätter
kurz auf ein Rost legt für 1/2 Minute. Es empfiehlt
sich, den Vorgang zu beobachten, um den richtigen Zeitpunkt
zu erwischen.
Röst-Variante 2:
Das Blatt an einem Ende anfassen und zügig
über eine heiße Herdplatte ziehen. Das Blatt
umdrehen und die Prozedur wiederholen. Ein geröstetes
Nori-Blatt erkennt man daran, dass es an allen Stellen
heller als vorher ist. Links sehen Sie ein Beispiel.
Röst Variante 3:
Eine beschichtete Pfanne auf den Herd stellen.
Das Nori-Blatt wie in Variante 2 durch die Pfanne ziehen.
Röst-Variante 4:
Der Toaster. Brachialo fortate. Nori-Blatt
reinstecken und Hebel runterdrücken. Nicht bis zum
Ende warten, sondern den Toastvorgang nach ca. 10-30 Sekunden
abbrechen (je nach Powertoaster). Das Blatt herausnehmen,
um 180° drehen und den Vorgang wiederholen.
Tipp: wenn am Anfang teilverkohlte Blätter
übrigbleiben, nicht gleich wegschmeissen. Die heilen
gerösteten Streifen kann man noch prima verwenden
für die Verzierung von nigiri-zushi.
Noch etwas: Vergessen Sie die Mikrowelle.
Damit geht es nicht. Nee, echt nicht!
Fußnote: wenn auf der Verpackung
der Nori-Blätter etwas steht wie "vorgeröstet",
dann kann man sich natürlich die ganze oben beschriebene
Prozedur sparen.